Der DS N°7 verbindet Ästhetik mit Raffinesse
Frankreich ist bekannt für seine Extravaganz. Und da ist es auch vollkommen egal, ob es um Mode, Architektur oder um Autos geht. Man denke nur an Fahrzeuge wie den wundervollen Citroën DS, den 2CV oder auch den SM. Besondere Autos einer besonderen Marke.
Vor etwas mehr als zehn Jahren wollte man etwas Neues schaffen und machte DS zu einer eigenständigen Marke. Bei Citroën lag der Fokus weiter auf dem Volumenmarkt, DS Automobiles sollte Premium-Herstellern das Fürchten lehren. Eines der ersten vorgestellten Modelle war der DS 7 Crossback. Ein gelungenes SUV, das allerdings weniger exzentrisch und pompös gezeichnet war als die französischen Autos der 50er- bis 70er-Jahre. Beim Nachfolger kehrt man wieder zu den Wurzeln zurück und hebt ein Fahrzeug aus der Taufe, bei dessen Anblick selbst Pablo Picasso kurz innegehalten hätte.
Mit dem DS N°7 hat man dem Modell nicht nur einen neuen Namen, sondern gleich eine frische Identität verliehen. Große, glatte Flächen lassen das SUV schon fast wie eine fahrende Skulptur wirken. Die Leuchten an der Front sind schmal und fein gezeichnet. Anstelle eines klassischen Kühlergrills gibt es einen breiten LED-Teppich mit beleuchtetem Markenlogo – natürlich hinter Glas. Die Heckpartie wirkt spektakulär. Die Rückleuchten betonen die Breite, während zahlreiche Kanten und Sicken für ein sehr plastisches, dreidimensionales Erscheinungsbild sorgen.
DS setzt im Interieur auf hochwertige Materialien und ein Lederlenkrad mit X-förmigen Speichen. Die Bedienung des Infotainmentsystems erfolgt intuitiv über einen breiten 16-Zoll-Bildschirm.
Unter dem extrovertierten Blechkleid schlummert moderne Technologie. Gleich drei vollelektrische Varianten bietet DS unter dem Namen E-Tense an. Die Einstiegsversion leistet 230 PS und kommt mit einem 73,7 kWh großen Akku, der eine Reichweite von bis zu 543 Kilometern ermöglichen soll. 15 PS mehr spendieren die Franzosen dem Long Range. Hier werden ebenfalls die beiden Vorderräder angetrieben. Der Energiespeicher wächst auf 97,2 kWh an, die Reichweite liegt bei bis zu 740 Kilometern.
Das Powerhouse ist jedoch eindeutig der Allradler. 350 PS sorgen für eine Beschleunigung von 5,4 Sekunden aus dem Stand auf Landstraßentempo. Und für alle Verbrenner-Freunde bietet DS selbstverständlich auch eine Hybrid-Variante des DS N°7 an.
Im Innenraum reist man erster Klasse. Klare Linien und eine zurückhaltende Formensprache sorgen für Wohlfühlatmosphäre. Nicht nur die bequemen Sitze, auch das kameragesteuerte Fahrwerksystem sorgt für Komfort auf höchstem Niveau. Damit schafft DS ein selbstbewusstes Statement im Premiumsegment und lässt den alten Glanz neu aufleben.