Mercedes-Benz CLA Shootng Brake Heck/Seite
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Kombinationsstern

Der neue Mercedes-Benz CLA Shooting Brake ist da

Kombi sagt man nicht mehr. Also Leute aus dem Marketing sagen das böse "K-Wort" nicht mehr und bei Mercedes war es ohnehin stets das "T-Modell". Trotzdem, fesche Lademeister heißen anno 2026 Shooting Brake.

Mit der neuen Generation des CLA Shooting Brake drehen die Stuttgarter das Konzept einmal komplett durch den Windkanal. Länger, flacher, aerodynamischer und vor allem vollelektrisch gedacht. Die Dachlinie bleibt, der Nutzwert wächst. Und plötzlich ist der Lifestyle-Kombi nicht nur hübsch, sondern auch erstaunlich vernünftig. Die Basis liefert, wie schon beim konventionellen CLA, die neue MMA-Plattform. Bedeutet: maximale Effizienz als oberstes Entwicklungsziel.

Der große Unterschied zur Limousine? Klar, das Heck. Aber eben nicht nur optisch. Der Shooting Brake bietet spürbar mehr Platz im Fond und vor allem im Kofferraum. 455 Liter Grundvolumen, dazu ein Frunk unter der Haube für Ladekabel und Kleinkram. Alltag kann er also jetzt auch. Und trotzdem bleibt er ein CLA: flache Fensterlinie, breite Schultern, ein durchgehendes Leuchtenband am Heck. 
Fährt weit, auch wenn’s kalt ist

Unter dem Blech arbeitet modernste Elektrotechnik. Die 800-Volt-Architektur ermöglicht Ladeleistungen jenseits der 300 kW. Heißt konkret: in gut 20 Minuten von 10 auf 80 Prozent oder in zehn Minuten Strom für rund 300 Kilometer nachladen. Die maximale Reichweite liegt, je nach Variante, bei bis zu 768 Kilometern nach WLTP.

Mercedes-Benz CLA Shootng Brake Cockpit

Der Innenraum unterscheidet sich kaum vom konventionellen CLA. Der sogenannte MBUX Superscreen kombiniert ein 10,25-Zoll-Instrumentendisplay mit einem 14-Zoll-Multimedia-Display und optional einem weiteren 14-Zoll-Display für den Beifahrer.

Kombi, Langstrecke, kein Problem. Wie schon bei der Limousine übernimmt auch hier die Software einen Großteil der Denkarbeit. Die Navigation plant Ladestopps automatisch, berücksichtigt Verkehr, Topografie und sogar den Fahrstil. Wer mag, kann Präferenzen hinterlegen, vom Lieblingsanbieter bis zur gewünschten Ladeleistung.

Auch thermisch ist der Shooting Brake auf der Höhe der Zeit. Die Multi-Source-Wärmepumpe kombiniert Abwärme aus Antrieb, Batterie und Umgebung. Ergebnis: deutlich geringerer Energieverbrauch im Winter und konstante Ladeperformance. Klingt technisch, merkt man aber vor allem daran, dass Reichweite nicht plötzlich verschwindet, nur weil es draußen kalt ist.

Innen bleibt kein Zweifel: Das hier ist ein moderner Benz. Der MBUX Superscreen zieht sich optional über die gesamte Breite des Cockpits, kombiniert Instrumente, Infotainment und Beifahrer-Display zu einer Glaslandschaft. Neu ist vor allem die Software-Generation: lernfähig, vernetzt, fast schon ein digitaler Beifahrer. Sprachsteuerung, personalisierte Profile, Over-the-Air-Updates. Und weil elektrisch auch leise bedeutet, kümmert sich Mercedes besonders um die Akustik. Dämmung, entkoppelte Komponenten und gezielte Soundinszenierung ergeben tatsächlich Ruhe. Auch inmitten des hektischen Berufsverkehrs. Ist das noch ein klassischer Kombi? Nein, das ganz sicher nicht. Aber es ist einer der spannendsten Shooting Brakes, die der Stern je gebaut hat.

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