Die besten Kompakt-SUVs
Es gibt Trends, es gibt Megatrends und es gibt Kompakt-SUVs. Kaum ein Hersteller kommt noch ohne eine multiple Auswahl an Hochsitzern aus. Aus gutem Grund. Sie sind praktisch, handlich und doch überraschend geräumig: genug Platz für Familie, Freunde und Wochenendgepäck, aber klein genug, um auch in der Stadt ohne Schweißausbruch einparken zu k.nnen. Dazu kommt das erhöhte Sitzgefühl, das nicht nur den Blick auf die Straße verbessert, sondern vielen Fahrern einfach ein Plus an Sicherheit vermittelt – gepaart mit Flexibilität und Vielseitigkeit, Allradoption, modularen Rücksitzen und großem Kofferraum. Und seien wir ehrlich: Sie sehen auch noch gut aus. Robust, sportlich, ein Hauch von Abenteuer. Kein Wunder also, dass diese Mischung aus Alltagstauglichkeit, Komfort und Lifestyle fast alle anspricht.
Volkswagen T-Roc
Die erste Generation war ein Kassenschlager, die zweite ist auf dem Weg dorthin. Das kompakte SUV wirkt länger, gestreckter und sportlicher, mit LED-Matrix-Scheinwerfern, beleuchtetem Markenlogo und Felgen bis 20 Zoll. Unter der Haube setzen die Wolfsburger auf elektrifizierte Antriebe: Mild-Hybrid-Benziner und Vollhybrid-Varianten. Kaum zu glauben: Es ist tatsächlich der erste Vollhybrid aus Wolfsburg.
Wichtig für Österreich: Eine Allradversion kommt noch 2026. Der T-Roc verbindet ein hohes Sicherheitslevel mit Komfort, lässt sich dank Park Assist Pro und Travel Assist leicht manövrieren und erkennt Verkehrsschilder automatisch. Im Innenraum überraschen hochwertige Materialien, ein 12,9-Zoll-Display und clevere Details wie recycelbare Oberflächen und eine induktive Ladeschale. Eigentlich kann er alles, was auch der Vorgänger kann. Nur eben besser.
MGS5
Der MGS5 zeigt, warum die Marke derzeit so erfolgreich ist. Mit klar gezeichnetem, zeitlosem Design, Split-LED-Scheinwerfern und markanter Schulterlinie wirkt das kompakte Elektro-SUV erwachsen, ohne auf futuristische Spielereien zu setzen. Innen überraschen hochwertige Materialien wie Alcantara, Soft-Touch-Oberflächen und ein intuitiv bedienbarer 12,8-Zoll-Touchscreen, ergänzt durch klassische Tasten für wichtige Funktionen. Bedienbarkeit hat eben doch nicht ausgedient.
Mit 453 Litern Kofferraumvolumen ist der S5 ebenso praktisch wie geräumig, die Rückbank bietet auch Erwachsenen genug Platz. Unter der Haube liefert der Exilbrite 231 PS und bis zu 466 Kilometer Reichweite. Auffallend unterhaltsam: das Handling. Trotz offensichtlichem Fokus auf komfortablen Familientransport regen die direkte Lenkung und der Heckantrieb zur Kurvenhatz an. Er ist ein Allrounder, der zeigt, dass Elektroautos weder kompliziert noch teuer sein müssen.
Toyota C-HR+
Toyotas keiler Crossover C-HR bekommt einen elektrischen Bruder: Mit einem "+" am Ende wird er zum Vollzeitstromer und übernimmt auch sonst relativ wenig von seinem Hybrid-Pendant. Das Design ist eigenständig und setzt auf runde, harmonische Linien. Besonders Stoßfänger, Scheinwerfer und der Kühlergrill erstrahlen in neuer Optik. Die coupéhafte Dachlinie, ergänzt durch Spoiler an Ober- und Unterkante des Heckfensters, verleiht dem C-HR+ nicht nur eine dynamische Optik, sondern verbessert zugleich die Aerodynamik.
Eine gute Portion Längsdynamik verspricht dabei die Top-Version mit 343 PS und Allradantrieb. Diese ist gekoppelt an den 77-kWh-Akku, der auch mit Frontantrieb und 224 PS erhältlich ist. Diese fährt nach WLTP über 600 Kilometer weit.
Alfa Romeo Tonale
Der Alfa Romeo Tonale sorgt für die notwendige Portion Dolce Vita im Segment der Kompakt-SUVs. Für das Modelljahr 2026 bekommt er ein bisserl Feinschliff. Das Gesicht ist nun dreidimensionaler, der Scudetto-Kühlergrill präsentiert sich konkav. Die Spur hat sich deutlich verbreitert, wodurch der Tonale wesentlich dynamischer ums Eck zischt.
Im Innenraum hat Alfa ebenfalls nachgelegt: Neue Materialien, verfeinerte Bezugsstoffe und ein überarbeiteter Mittelteil zwischen Fahrer und Beifahrer schaffen eine wertigere Atmosphäre. Der gewohnte 12,3‑Zoll‑Digitaltacho und der zentrale 10,25‑Zoll‑Touchscreen bleiben. Auch technisch bewegt sich der Tonale weiter: Der überarbeitete Mild‑Hybrid‑Benziner leistet nun 175 PS, der Plug-in‑Hybrid bringt 270 PS auf die Straße und bleibt mit elektrischem Allrad eine spannende Option.
Jaecoo 7
Jaecoo ist Teil von Chinas größtem Automobilexporteur Chery. Und schon der erste Blick verrät, worum es geht: kantige Linien, ein vertikaler Kühlergrill, markante LED‑Lichtsignatur und bis zu 20 Zoll große Räder. Ein SUV, das die Geländewagenherkunft nicht versteckt, sondern betont. Innen überrascht der Jaecoo 7 mit einem großzügigen Platzangebot, einem aufgeräumten Cockpit und moderner Digitaltechnik.
Ein großes Touchdisplay dominiert die Mittelkonsole, dazu gibt’s fesche Details und ein Panoramaglasdach. Unter der Haube schlägt ein pragmatisches Herz: Ein 1,6‑Liter‑Turbo‑Motor mit knapp 200 PS bringt solide Performance. Bei Bedarf gibt’s Allrad‑Antrieb und Bodenfreiheit obendrauf – und eine Reichweite von bis zu 1.300 Kilometern mit nur einer Tankfüllung.
Skoda Elroq RS
Was dem Deutschen sein GTI, ist dem Tschechen sein RS. Die Scuderia Skoda blüht besonders im Segment der Kompakt SUVs richtig auf und hat mit dem mambagrünen Elroq RS eine nicht wirklich dezente Alternative im Angebot. Mit 340 PS und 679 Newtonmetern Drehmoment prescht er in knapp fünfeinhalb Sekunden auf Landstraßentempo.
Klingt brachial, ist es auch. Trotzdem bleibt auch der RS ein Elroq, der viel Nutzwert und Alltagstauglichkeit bietet. Mit 470 Litern Kofferraumvolumen ist der Skoda urlaubstauglich. Und mit einer Reichweite von bis zu 540 Kilometern darf der Urlaub ruhig ein bisserl länger dauern. Für Schüchterne gibt es den Elroq RS natürlich auch in unauffälligeren Farben.