Nio ET5 Touring Front/Seite
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Neueinstieg

Nio ist nun in Österreich angekommen

Nio. Da war ja was. Die chinesische Automarke Nio geistert ja schon seit einigen Jahren durch diverse Autoportale. Mal wegen des Formel-E-Engagements, mal wegen der sogenannten Swapping-Stations, also Stationen, bei denen der Fahrzeugakku einfach gewechselt und nicht geladen wird. Die Marke existiert seit 2014 und jetzt ist sie endlich in Österreich angekommen. Ganz nach dem Motto: Gut Ding will Weile haben!

Zum Marktstart hat Nio gleich drei, beziehungsweise vier Autos im Gepäck. Ein SUV, eine Limousine und, ganz wichtig im Land der Berge, einen Kombi. Und einen vierten im Bunde, dazu aber mehr im Kasten. Bleiben wir beim Kombi, dem Fahrzeug der Wahl, wenn es darum geht, sich in die Herzen von Herr und Frau Österreicher zu fahren.

ET5 Touring heißt der knapp 4,8 Meter lange Kombi. ET steht für Electric Technology, 5 für die große innerhalb des Modellportfolios und das zweite Touring für, na no na ned, Kofferraum. Gut, jetzt werden Kombis auch gerne als Familien-Lastesel und Vertretermobil angesehen. Nio steuert diesen Vorurteilen allerdings mit stilsicherem Design entgegen.

Eines ist offensichtlich: Das Nio-Designteam steht nicht auf überflüssigen Schnickschnack. Möglichst geradlinig, tunlichst clean und ganz und gar ohne Klimbim. Die Türgriffe sind versenkt, einzig im Bereich der Radkästen, da, wo sich früher Blinker befunden haben, sind Kameras integriert. Unüblich, nicht unauffällig, aber wohl bestmöglich gelöst: oberhalb der Windschutzscheibe finden sich allerhand Sensoren. Insgesamt 33 Sensoren vereint das sogenannte Aquila Super Sensing System. Kameras, Radar, Ultraschall und ein Lidar-Sensor bilden die Basis für die Assistenzsysteme und teilautonomes Fahren. Serienmäßig. Na bumm!

Minimalistischer Ansatz

Auch innen setzt Nio auf klare Linien und hochwertige Materialien. Der minimalistische Ansatz wirkt modern, ohne steril zu sein. Im Zentrum: der große Touchscreen, flankiert vom digitalen Cockpit. Und dann ist da noch Nomi, der kleine KI-Assistent auf dem Armaturenbrett. Spielerei? Vielleicht. Aber eine, die im Alltag überraschend charmant funktioniert. Sprachbefehle werden zuverlässig umgesetzt, die Bedienung bleibt intuitiv. Die Materialien halten das, was der gar nicht so günstige Preis verspricht: Premiumanspruch.

Nio ET5 Touring Cockpit

Der Star des ET5-Innenraums ist Nomi. Nio gibt dem KI Assistenten nicht nur Namen und Gesicht, sondern einen ganzen Kopf, der sich beim Gespräch sogar zum Fahrer dreht. So fällt es leichter, sich mit dem Auto wie mit einem Menschen zu unterhalten.

Premium bedeutet übrigens auch, ständig mehr als genug Leistung abrufen zu können. Lässig überholen, ohne angestrengtem Antrieb, fördert nicht nur das eigene Wohlbefinden, sondern auch die Sicherheit. Nur, wenn man zu Hause irgendwie einen 489-PS-Kombi rechtfertigen möchte. Ebenjener schießt auch in glatt vier Sekunden auf Lanstraßentempo. Nichts, was man wirklich braucht, aber durchaus will. Nimmt man die Standard-Range-Batterie mit 75 Kilowattstunden, fährt man nach WLTP bis zu 456 Kilometer weit. In der Regel reicht das.

Für alle, die auf Nummer sicher gehen möchten, wenn es um die Langstrecke geht, bietet Nio die Longe-Range-Batterie an. Die fasst dann 100 Kilowattstunden und lässt bis zu 560 Kilometer lange Routen zu. Geladen wird mit bis zu 180 kW. Das bedeutet, unter idealen Bedingungen ist die Batterie in 23 bis 29 Minuten wieder zu 80 Prozent gefüllt.

Geht die Reise beispielsweise durch Deutschland, erspart man sich das Laden womöglich komplett. An sogenannten Power Swap Stations wird in drei bis fünf Minuten ganz einfach der Akku getauscht. Leere Batterie raus, volle Batterie rein. Rund 60 solcher Stationen stehen in der EU. In Österreich allerdings noch nicht. Schade, aber kein Beinbruch.

Es wäre ein Fehler, Nio auf diese technische Spielerei, so nützlich sie auch sein mag, zu reduzieren. Der ET5 Touring ist nämlich ein Fahrzeug, das keine Rücksicht auf gewisse Konventionen nimmt und Design, Futurismus mit dem gewissen Etwas würzt. Er ist ein Kombi, der gleichzeitig modern, schnell und schlau ist. Damit eignet er sich wirklich gut für einen gelungenen Markenstart in Österreich.

Wer ist Firefly?

Der Firefly ist der Beweis, dass Assistenzsysteme keine Frage der Fahrzeuggröße sind. Außen citytauglich kompakt, innen digital geschniegelt und ständig hellwach. Kameras, Radar und Ultraschallsensoren arbeiten im Hintergrund und halten Spur, Abstand und Tempo im Blick. Spurhalteassistent, Notbremsfunktion, Totwinkelwarner sind an Bord. Nicht als teures Extra, sondern als selbstverständlicher Mitfahrer. Besonders im Stadtverkehr zeigt der Firefly seine Stärke: Stop-and-Go wird entspannter, Parklücken verlieren ihren Schrecken und der Fahrer darf auch einmal kurz durchatmen. Natürlich kann der Firefly nicht zaubern, aber er denkt mit. Ein Elektro-Cityflitzer, der nicht bevormundet, sondern unterstützt.

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